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Interview Mélanie Krapp

BiBo: Was hat Sie bewogen, für den Gemeinderat zu kandidieren?

 

Mélanie Krapp:

Die Motivation, für den Gemeinderat zu kandidieren, resultiert vor allem aus der Freude an der Arbeit für die Gemeinde. Diese ist gereift

  • durch die bisherigen Erfahrungen als Mitglied (Vizepräsidentin) der damaligen Primar- und Realschulpflege und jetzt als Mitglied (Präsidentin) der Gemeindekommission
  • durch die persönliche und familiäre Verbundenheit mit Bottmingen
  • durch das Verantwortungsbewusstsein unseren demokratischen Grundrechten gegenüber, für die Menschen in andern Ländern unter Lebensgefahr noch immer kämpfen müssen
  • durch die Ueberzeugung, als Gemeinderätin eine sinnvolle Tätigkeit auszuüben, die dem Gemeinwohl dient.

BiBo: Wo würden Sie, bei einer allfälligen Wahl, Ihre politischen Schwerpunkte setzen?

 

Mélanie Krapp:

  1. Meine politischen Schwerpunkte setze ich zum einen bei jenen Themen, die im Rahmen des mir anvertrauten Ressorts anzupacken sind.
  2. Zum andern ist mir eine effiziente und resultatorientierte Arbeitsweise wichtig:
  • Strukturierte Teamarbeit, vor allem da, wo innovative und nachhaltige Lösungen gefragt sind,
  • die Berücksichtigung von Quervergleichen mit anderen Gemeinden, um Möglichkeiten der Optimierung zu eruieren,
  • Betroffene miteinbeziehen, um tragfähige und realistische Lösungen zu finden und Reibungsverluste zu verhindern
  1. Als Leitplanken dienen mir auch die auf dem Humanismus basierenden liberalen Grundwerte, wie
  • die Freiheit und Würde jedes Menschen,
  • die Verantwortung gegenüber Schwächeren,
  • der Umwelt sowie der Nachwelt,
  • die kulturelle Vielfalt und
  • die soziale Marktwirtschaft.

Trotz aller politischen Schwerpunktsetzung ist es mir jedoch bewusst, dass im Gesamtgemeinderat getroffene Entscheide von allen Gemeinderatsmitgliedern nach aussen einheitlich vertreten werden müssen, ungeachtet ihrer persönlichen Meinung oder politischen Gesinnung. Und daran werde auch ich mich halten.